Phil Collins ist schuld! ;-)

Ich hab eine Vermutung, weshalb es in den letzten Wochen immer wieder regnete. Bestimmt ist Phil Collins fleissig am Üben für sein Konzert am 18. Juni im Stadion Letzigrund in Zürich. Und dabei wird er sicher auch den an sich wunderbaren Song «I Wish It Would Rain Down» immer mal wieder proben.
Bei aller Liebe zu Phil Collins und seinen Songs … es reicht, wenn er diesen Hit aus dem Jahr 1989 erst im Letzigrund wieder öffentlich vorträgt. Aber dort will ich ihn dann natürlich schon vom Meister höchstpersönlich hören! 😀

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Das viel zu kurze Telefongespräch

Telefon klingelt, ich melde mich:

„Ja?“
Frauenstimme aus dem grossen Kanton: „Grützi, wir sind von der Marktforschung und machen eine Umfrage mit dem Ziel, die Krankenkassenprämien zu senken.“
„Von welcher Marktforschung sind Sie?“
„Und zwar, auf einer Skala von 1 bis 10: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Krankenkasse?“
„23“
„Bitte?“
„Drei – und – zwanzig“
„Wie viele Personen leben denn in Ihrem Haushalt?“
„Hmm … Moment … dreihundertneun“
Tuut tuut tuut …

Schade eigentlich. Ich hätte ihr so gerne noch gesagt, dass der Grund für den Anstieg der Krankenkassenprämien in den letzten Jahren meiner Meinung nach „Klebstreifen mit Blumenmuster“ ist …

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Teenie beim Versuch der #HarryWhaleChallenge durch Stromschlag im Badezimmer getötet

Styles

Quelle: twitter.com/hazzpink

Ice Bucket Challenge, Mannequin Challenge, Invisible Box Challenge … was sind in den letzten Monaten nicht schon alles verrückte Herausforderungen auf uns eingeprasselt. Eine weitere gehypte verrückte Aufgabe ist nun offenbar die #HarryWhaleChallenge, bei der es darum geht, den Musiker Harry Styles zu imitieren und nach dem Schlussakkord seines Songs Kiwi wie ein Wal Wasser in die Luft zu blasen. Hunderte Teenies haben die Herausforderung schon angenommen, wie allein ein kurzer Check des Hashtags #HarryWhaleChallenge auf Twitter zeigt.

Für die 14-jährige Lisa W. aus A. endete der Versuch jedoch tragisch. Sie stellte sich so unglücklich unter die Lampe in ihrem Badezimmer, dass sie beim Wasserspritzen von einem Stromschlag getroffen und tödlich verletzt wurde.

Der ganze letzte Abschnitt ist zwar frei erfunden und ein Aprilscherz, aber bis hierhin liest ja eh keiner mehr. Falls doch, darf er gerne als Warnung vor allzu blindem Eifer für irgendwelche Challenges verstanden werden.

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Sackschwach, Kadetten Schaffhausen

Handball ist gemeinhin die geilste Sportart, die es gibt. Und deshalb schätze ich auch handball-tv.ch, wo man sich die Spiele der Schweizer Spitzenligen nochmals ansehen kann. Eine wirklich coole Sache, die da in den letzten Jahren aufgebaut wurde.
 
So setzte ich mich denn voller Vorfreude an den Compi, um zu sehen, wie das für viele unerwartete Remis des HSC Suhr Aarau beim Schweizer Handballkrösus Kadetten Schaffhausen zustande kam. Das Video ist schnell gefunden, ein Klick und schon gehts los.

Ok, die Übertragungen beginnen meist ein paar Minuten vor Spielstart, drum ist wohl noch nichts zu hören. «Bei Spielbeginn wird sicher auch Ton drauf sein», denke ich. Doch weit gefehlt. Zur Sicherheit kurz ein anderes Spiel angeklickt: Ton läuft, an meinem Compi kanns also nicht liegen. Zurück zum Spiel Kadetten – HSC: Totenstille! In der ganzen Aufzeichnung ist kein Mucks zu vernehmen!

Zum Erlebnis Handball gehört nun mal eine gewisse Geräuschkulisse. Ohne Ton wirkt das Ganze fast so öde wie ein Formel-E-Rennen, so ganz ohne Brummbrumm halt. Ziemlich enttäuscht hüpfe ich auf der Zeitachse nach hinten. Vielleicht haben sie es ja nach der Pause hingekriegt … Auch diese Hoffnung zerschlägt sich. Ich sehe gerade noch die Werbeeinblendung «Schrei uns zum Sieg», wird da aus dem Kadetten-Umfeld gefordert. Aber wozu eigentlich, wenn gar nichts zu hören ist?

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Schrei uns zum Sieg! Aber wozu? Es hörts ja keiner …   (Quelle: Screenshot handballtv.ch)

«Ok. Das wird heute nix mit einem wirklich interessanten Handball-Abend. Aber zumindest die Schlussphase schau ich mir an. Sogar ohne Ton, wenns denn sein muss. War ja dem Vernehmen nach richtig, richtig spannend.» Also wieder etwas nach hinten in der Zeitachse und die letzten paar Minuten gucken. Tatsächlich ist die Schlussphase hektisch. Spielstand 27:27 und noch gut eine Minute zu spielen. HSC im Ballbesitz. Halbe Minute noch und Freiwurf für den HSC. Die Schiris haben die Hand schon oben – nochmals Freiwurf. 10 Sekunden, 9 … ein Abschluss … aber der Ball wird vom Kadetten-Goalie an den Pfosten gelenkt. Noch 5 Sekunden und offenbar ein Timeout der Gastgeber. Auf wundersame Art und Weise erscheinen plötzlich wieder verbleibende 9 Sekunden in der eingeblendeten Matchuhr. Naja, wird wohl richtig sein …

Ich sage euch: So ein Timeout ohne Ton kann nervtötend lange sein! Aber schliesslich formieren sich die Spieler dann doch endlich, um die restlichen Sekunden zu spielen. Kadetten sind im Ballbesitz und haben noch 9 Sekunden für den Siegtreffer. Das Bild zeigt einen Grossteil der Spielfläche, aber da, wo die Post abgeht, also rund um den Torraum des HSC, bis dahin reicht der Kameraausschnitt nicht. Und das bleibt so bis zum Ende des Spiels. Der Kameramann hat doch glatt verpennt, sein Gerät etwas zu drehen, und so bleibt dem Zuschauer nebst der Geräuschkulisse des gesamten Matches auch die letztlich entscheidende Szene des Spiels vorenthalten! Ein Skandal!

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Irgendwo da ganz rechts wird grad ein Spiel entschieden.     (Quelle: Screenshot handballtv.ch)

Hey Leute, in noch nicht allzu ferner Vergangenheit sind ganze Spiele aufgrund von fragwürdigen Videos der letzten Spielsekunden am grünen Tisch annulliert worden! Und in Schaffhausen schafft man es, weder eine Aufzeichnung mit Ton hinzukriegen, noch die letzte Spielszene im Video festzuhalten! Mag sein, dass meine Kritik jetzt hier den/die Falschen trifft, aber; das ist nicht das, was ich von einem Klub, der in der Champions League auftritt, erwarte. Das ist biederste Provinz!

Ein kleiner Trost bleibt. Der HSC-Geschäftsführer hat glücklicherweise genau diese letzten Sekunden mit seinem Smartphone festgehalten – zu sehen auf der Facebook-Seite des HSC (https://goo.gl/1D1a8r). Einmal mehr zeigt sich, auf wen man sich verlassen kann und wer da ist, wo die Musik spielt. Der HSC Suhr Aarau!

DIE HALLE IM RÜCKEN, DAS ZIEL VOR AUGEN & DEN HSC IM HERZEN! 

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Strassenverkehrsämter brauchen Nothilfe

Wer das Autobillet lösen will, braucht den Nothelferkurs. Seit 40 Jahren ist das so – und seither kam fast jede/r mindestens einmal mit elementarstem Wissen um Erste Hilfe in Berührung. Nicht nur in grauer Theorie, sondern mit handfesten Übungen, oft vermittelt von bestens ausgebildeten und mit grossem Einsatz arbeitenden Samaritern. Und vielleicht weiss nicht mehr jeder im Detail, was ABCD bedeutet, aber GABI wird den meisten noch einigermassen geläufig sein.
GABI

Die Kurspflicht soll nun aber fallen. Ausgerechnet die Strassenverkehrsämter wollen das Obligatorium des Nothelferkurses kippen. Die Begründung: Sinkende Unfallzahlen, und weil heute praktisch jeder ein Handy habe, könne er rasch professionelle Hilfe holen …

Prima, wenn ich also nun an eine Unfallstelle komme, muss ich mir nicht mehr die Hände schmutzig machen, werfe dem Verletzten lässig mein Handy zu und sage ihm, dass er sich Hilfe organisieren soll. Dass er dazu die Nummer 144 wählen soll, muss ich ja nicht mehr wissen, das war ja bisher Teil des Nothelferkurses, den es ja nun nicht mehr braucht. Und ich nehm mal an, mein verdrecktes, blutverschmiertes Handy wird mir dann vom Strassenverkehrsamt ersetzt. Etwa so habt ihr euch das doch vorgestellt, nicht wahr, ihr Heinis vom Strassenverkehrsamt?

Vielleicht sollte man jene, welche die Abschaffung des Kurs-Obligatoriums fordern, einfach mal ein paar Minuten verletzt liegen lassen. Und die Umstehenden können ja dann mit den mitgeführten Handys fleissig filmen, fotografieren und posten.

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Billag – die Logik des Service Public

Quelle: Billag – die Logik des Service Public

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Stefanie, ich bin stolz auf dich!

Sonntagabend, Konzert des Kinderchors mit unseren beiden Häxli. Wir filmen das Ganze und ich bin deshalb mit der Kamera in nächster Nähe, als eines der Chorkinder während eines Songs zusammenbricht. Das Mädchen wird sofort versorgt und aus der Kirche getragen, nach einem ganz kurzen Unterbruch geht das Konzert weiter. Die Aufregung ist den Kindern anzumerken, sie sind aufgewühlt. Das Konzert ist aber wunderschön.

Nach dem Konzert kommt meine Stefanie zu mir:
„Papi, hast du gefilmt, als das Mädchen gefallen ist?“
„Nein, ich habs gesehen, aber gefilmt hab ich es nicht.“
„Gut, Papi, sonst hättest du das jetzt rausschneiden müssen. Das hätte ihr sicher nicht gefallen, wenn alle Leute dann gesehen hätten, was passiert ist …“

Liebe Stefanie

Mit dieser Einstellung wirst du nie Karriere bei einem „Wittwenrüttler-Sender“ machen. Aber dein Papi ist unheimlich stolz auf dich! 

Nach dem Konzert haben wir auch erfahren, dass es dem Mädchen glücklicherweise bereits wieder viel besser geht. Wir wünschen weiter gute Besserung.

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